Hämodialyse



Unser Lebanese Hospital Geitaoui besitzt zudem das derzeit größte Dialysezentrum, unter der Leitung von Dr. Robert NAJEM, Präsident der Arabischen Gesellschaft für Nephrologie und Nierentransplantation, in ganz Beirut. Eröffnet als erste Dialysestation 1969 im Libanon, versorgt sie mehr als 80 Patienten jeden Monat, die an akutem Nierenversagen leiden, und auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Da der Zugang zu medizinischer Versorgung für den Großteil der libanesischen Bevölkerung stark eingeschränkt ist, sowie die Privatpersonen nicht in der Lage sind die Krankenhausrechnungen zu erstatten, sind die Dialysepatienten und ihre Familien frustriert, ängstlich, müde und besorgt um ihr Überleben.

Patienten die auf eine Dauerdialyse angewiesen sind, sind auch in ihrer Freiheit und ihrer Lebensqualität sehr eingeschränkt. Sie sind abhängig von Betreuern und haben eine große Störung im Berufs-, Ehe-, Familien- und Sozialleben. Dies führt zu einer Verringerung oder zum Verlust des finanziellen Einkommens mit physischen, psychischen, sozioökonomischen und ökologischen Folgen sowie einer Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Da unser Krankenhaus immer noch zu den wenig großen Universitätskliniken in Beirut zählt, das im Einklang mit seiner Mission und Werten weiterhin Gesundheitsdienstleistungen für diese Patienten anbietet, ist dieses Engagement mit nicht mehr tragbaren Kosten für unser Hospital verbunden.

Angesichts unserer finanziellen Situation, unserer begrenzten Ressourcen und ohne jegliche staatliche Unterstützung rufen wir im Namen dieser Patienten zur Hilfe auf, denn für diese rund 80 Patienten ist unsere Dialysestation lebensnotwendig. Solange sich die finanzielle und wirtschaftliche Situation im Libanon nicht bessert, sind diese Patienten auf Ihre Hilfe angewiesen.

Wir hoffen und glauben, dass wir mit Ihrer Hilfe unsere 54-jährige Mission im Bereich Hämodialyse der libanesischen Patienten fortsetzen können.

„Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.“ – Johann Wolfgang von Gothe